Für Ihre Webseite gibt es drei Wege, Dateien auf den Server zu bringen.
1. Dateimanager in Plesk
Am schnellsten für einzelne Dateien: Websites & Domains → Dateien. Sie können hochladen, umbenennen, entpacken und bearbeiten – ohne zusätzliches Programm. Für große Mengen ist FTP besser geeignet.
2. FTP mit Verschlüsselung
Für regelmäßige Arbeit empfiehlt sich ein Programm wie FileZilla:
| Server | Ihre Domain oder der Servername |
| Benutzer | Ihr FTP-Benutzername |
| Verschlüsselung | Explizites FTP über TLS verlangen |
Wählen Sie die Verschlüsselung bewusst aus. Bei einfachem FTP gehen Benutzername und Passwort im Klartext über die Leitung und sind in fremden Netzen mitlesbar.
3. SFTP
Verfügt Ihr Zugang über SSH, können Sie SFTP nutzen – ebenfalls verschlüsselt, in FileZilla über das Protokoll SFTP auswählbar.
Das richtige Verzeichnis
Ihre Webseite gehört in den Ordner httpdocs. Was Sie darüber ablegen, ist über das Internet nicht erreichbar. Die Startseite muss index.html oder index.php heißen – sonst zeigt der Browser eine Fehlermeldung oder eine Verzeichnisliste.
Nichts Vertrauliches in httpdocs
Alles in diesem Ordner ist grundsätzlich über das Internet abrufbar – auch ohne Verlinkung, wenn jemand den Namen errät. Legen Sie dort keine Datenbanksicherungen, Zugangslisten oder Kopien wie config.php.bak ab. Solche Dateien werden von Webservern als Klartext ausgeliefert. Das ist einer der häufigsten Wege, auf denen Zugangsdaten abfließen.